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Radweg-Aktion der Gemeinde begrüßenswert

GRÜNER Ortsverband Kressbronn macht „(Rad)Mobil“

Die Zahlen der Verkehrsteilnehmer steigen und steigen. Die Bautätigkeiten setzten sich ungebremst fort und die Gastzahlen in der Tourismusbranche steigen ebenfalls. Gerade das Land Baden-Württemberg hat etliche Förderprogramme aufgelegt, um vom Kraftverkehr weg zu kommen. Es liegt daher viel an der Gemeinde, die Radzukunft positiv zu beeinflussen.

Schon seit Jahren können die innerörtlichen Straßen und schon gar nicht die Radwege und deren Qualität Schritt halten.

Ein erster Schritt wurde 2016 mit der Verbesserung der Schulradwege getan.

Wir begrüßen es sehr, dass nun Bewegung in die Gesamt-Thematik kommt. Hauptamtsleiter Wagner von der Gemeindeverwaltung und Dr. Roland Rösch als Vertreter des Gemeinderats sind federführend tätig und werden als nächstes eine Beradelung von Problembereichen durchführen, bei der auch interessierte Bürger teilnehmen können. Der GRÜNE Ortsverband wird sich aktiv einbringen und hat auch schon seit 2015 Problemfelder gesammelt. Auch wurden aus der Bürgerschaft schon wertvolle Vorschläge gemacht, die wir ebenfalls eingringen werden. Da wir in der Bevölkerung sehr viel Interesse an einer deutlichen Verbesserung der Radwegsituation feststellen können, wollen wir Schritt für Schritt Transparenz in die Situationen bringen. Nicht immer kann die Gemeindeverwaltung oder der Gemeinderat allein entscheiden, oft ist auch die Untere Verkehrsbehörde beim Landratsamt Bodenseekreis gefragt. Aber Probleme sind dazu da, sie auch lösen zu wollen.

Wir werden deshalb ab Donnerstag, den 13. Juli täglich einen Brennpunkt herausnehmen und die Situation beschreiben. Dabei werden aber auch die Belange der Kraftfahrer und der Fußgänger mit beleuchtet. Lösungsmöglichkeiten werden dann als Vorschlag dargestellt. Wir werden auch über die erfolgreichen Ergebnisse oder Mißergebnisse berichten. Auf unserer Homepage www.gruene-kressbronn.de kann die Bürgerschaft täglich nachvollziehen, wie wir uns die Verbesserungen vorstellen. Alle sind auch gerne aufgerufen, uns Ihre Auffassung oder Ihre Gestaltungsideen mitzuteilen. Das sehen wir als unsere kommunalpolitische Aufgabe, der wir gerne nachkommen. Und wir sehen es auch als eine überparteiliche Aufgabe, bei der alle Gewinner sein können.

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