Viele Fakten für den Erhalt der Eiche

Während das Landratsamt Bodenseekreis mit der Prüfung unseres Widerspruchs beschäftigt ist und immer mehr Bürger uns Ihren Unmut zu dieser sinnlosen Aktion mitteilen, haben wir neue Fakten gesammelt. Dieser Fall wird die Ausichtsbehörden wohl noch längere Zeit beschäftigen. Wir sehen vorsätzliche Handlungsweisen gegen § 44 BNatG.

Wir werden fortlaufend berichten.

 

1 Kommentar

  1. Doris Möller

    Diese Eiche fällen?!
    Erst der schöne große Lindenbaum an der Ecke Bodanstraße/ Uferweg, wo jetzt statt jenes zentralen grünen Blickzentrums gähnende Leere herrscht und die fabrikmäßige Westfassade des Seehotels das gesamte Uferambiente dämpft. Nun soll auch die Eiche in der Bodanstraße/Ecke Irisstraße gefällt werden, an einem Straßenabschnitt, wo man an sechs gewaltigen Häuserblöcken entlang geht oder fährt. Bisher ist gerade hier dieser schön entfaltete alte Eichenbaum ein bedeutsamer atmosphärischer Blickfang. Nur er hält der vierstöckigen Gebäudefront optisch stand und verbindet den neuen Siedlungsteil etwas mit der alten Siedlung der Blumenstraßen gegenüber.
    Hier wurde noch bezüglich Sanierung und Erhalt ums Geld geschachert, wo es darum geht, ein wertvolles Naturobjekt zu retten (– auch als Versuch mit offenem Ende). Wer ist eigentlich wem was schuldig, wenn man mal zurückschaut: Im bebauten Bodanwerftareal wurde der Natur mit der Vergiftung des Bodens und Wassers über Jahrzehnte Schlimmes angetan. Dann wurde wieder gegen den der Erhalt bzw. eine mögliche Neubelebung von geschütztem Lebensraum am Seeufer entschieden mit der Ausschaltung des FFH-Gebiets durch massive Bebauung, und somit der Zerstörung des Lebensraumes von Fledermäusen und anderen artengeschützten Tieren und Pflanzen. Und jetzt soll einer der schönsten und letzten alten Bäume an diesem Ort gefällt werden?! Das gesamte Areal wäre eigentlich diesem Baum etwas schuldig. Und uns sollte der Erhalt von atmender, luftregenerierender und artenerhaltender Natur, die außerdem dort Leben und Schönheit in die dicht bebaute Siedlungsstraße bringt, das Geld wert sein.
    Die vier neuen Bäume ersetzen erst in ca. 20 bis 30 Jahren, was diese Eiche heute bedeutet und bewirkt, wenn die Sanierung der höchstwahrscheinlichen Bauschäden gelingt (an diesem leider totgeteerten öffentlichen Platz, ohne Bodendurchlässigkeit im weiteren Wurzelbereich). Den Versuch ist dieser Baum an diesem Ort allemal wert.
    Deshalb, liebe Gemeinderäte, lassen Sie bitte Kressbronn seine Bodan- Eiche, nachdem schon die gesunde prachtvolle Ufer-Linde ohne Not (s. Büro Meixner& Zimmermann) gefällt wurde und nehmen Sie den Beschluss zurück. Das wäre ein legendäres leuchtendes Zeichen von ernst gemeintem Naturschutz Kressbronns.
    Doris Möller

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